26 | 04 | 2019

Die 70er Jahre

Die 70er Jahre dümpelten so ein wenig vor sich hin. Sportlich gab es 1972 durch Agnes Cholsta – Frauen B – eine Überraschung: mit 626 Holz wurde sie Gaumeisterin, mit 663 Holz westdeutsche Meisterin und mit 635 Holz belegte die bei der Deutschen Meisterschaft den 6. Platz. Herausragendes Ergebnis 1973 war das 50jährige Vereinsjubiläum, welches im großen Rahmen in der Stadthalle gefeiert wurde. Im Juni 1978 wurde ebenfalls in der Stadthalle die Siegerehrung der Sportkegler und der Gesellschafts- Kegelklubs nach ihrer 2. Meisterschaftsrunde im Rahmen eines Kegler-Balles durchgeführt. Für die richtige Stimmung sorgte u. a. Roland Kaiser mit seinem Erfolgshit „Sieben Fässer Wein“.

Neben den Ligenspielen blühte das Klubleben intensiv auf, das dann noch durch die Gründung eines Damenklubs mit dem Namen DKC 78 Dinslaken einen Höhepunkt fand. Die Klubmeisterschaften innerhalb des Vereins standen hoch im Kurs. Folgende Klubs nahmen mit einer oder mehreren Mannschaften daran teil:

    KSC 50 Rheintreue später KSC 50 Dinslaken
    KSC 59 Walsum
    Kegelfreunde Oberlohberg
    Harmonie 64 Walsum
    KF Dinslaken
    KF Hiesfeld
    SKC Alt Walsum 73
    DKC 78 Dinslaken

Nach dem Tod von Werner Eichert fusionierten der KF Hiesfeld mit KF Dinslaken und Anfang der 90er Jahre der KF Dinslaken mit SKC Alt Walsum 73 zu einem neuen Klub unter dem Namen SKC Dinslaken.

Im Jahre 1979 gab Fritz Colditz nach 14 Jahren erfolgreicher Vereinsarbeit seinen Posten als 1. Vorsitzender an Günter Schlagregen ab. Fritz Colditz, zum Ehrenvorsitzenden des Vereins Dinslakener Sportkegler ernannt, wurde zum Vorsitzenden des Gaues Niederrhein berufen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass sich Fritz Colditz bei der Planung des Hiesfelder Schulzentrums 1973 bei den städtischen Behörden schon um den Bau einer Kegelsportanlage, leider erfolglos, bemüht hat. 1975 trat der Klub KSC 59 Walsum wegen einer fehlenden 4 Bahnenanlage aus dem Verein Dinslakener Sportkegler aus und wechselte zum Verein Duisburg.